Nach Hause von daheim

Ich war ein paar Tage bei meinen Eltern. Sie drücken Liebe und Fürsorge in sehr viel Essen, Hilfsbereitschaft und Freigiebigkeit aus, ich bin gerührt, verwöhnt, geborgen und habe trotzdem Heimweh nach meiner Wohnung und meiner Stadt. Wo ist Zuhause für dich?, fragt meine alte Schulfreundin. Dort, sage ich, und es ist die Wahrheit.

Dann steige ich dort, zuhause, wieder aus dem Fernbus, mein Rad erwartet mich, die Stadt begrüßt mich mit einem Regenschauer, durchnässt komme ich in meiner Wohnung an: ich bin müde, es ist still, ich fühle mich allein und vermisse meine Eltern. Komm herein, sagt das Loch, darüber denke ich nach, dann antworte ich: Das ist okay. Allein fühlen ist okay, kein Loch. – Schön, sagt es, wenn du mich brauchst, ich bin in der Nähe.

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