Frieden

Aber am schönsten ist es, an die Stelle hinauszuschwimmen, wo der See am leersten ist, und mich auf den Rücken zu legen; dann schwebe ich in der Kühle, die Ohren verschlossen vom Wasser, und egal, wie viele Schwimmer Kinder Boote Bojen Hunde Bälle Musikboxen Mikrofone eben noch um mich herumgeschwirrt sind, jetzt ist alles, was ich höre: mein Organismus im Wasser, ich.
Wenn ich die Augen aufschlage, ist da nur leeres Blau; nichts ist geblieben von der Welt, ich bin herausgelöst aus allem, schwerelos, zeitlos, mein eigener Kosmos, das Wasser ist schon kein Wasser mehr und der Himmel nicht mehr Himmel, nur mich gibt es noch und das Schweben und mein Atmen, in mir ist es vollkommen und unvergleichlich still.

 

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