Seltsame Nächte, seltsame Zeit

Der Mond schaut durchs Dachfenster auf mich herab und sein Licht ist so grell, dass ich es beinahe hören kann. Im blendenden Weiß leuchtet meine Schlaflosigkeit taghell und treibt blasse Blüten namens Unfriede und Zweifel.

Gleich werde ich wieder einschlafen und bis zum Morgen so intensiv träumen, dass ich den ganzen Tag noch meine Traumgefühle und -konflikte verarbeiten muss, und währenddessen geht das Leben weiter, und dann kommt schon die nächste Nacht mit neuen Träumen. Wo ist Ruhe?

Ich will, dass die Nacht vorbei geht.

4 Kommentare zu „Seltsame Nächte, seltsame Zeit“

  1. Liebe Juliane, ich darf wohl davon ausgehen, dass Dir Deine Fähigkeiten im Umgang mit der Sprache bewusst sind. Sie hat ein wenig Poesie, Leichtigkeit und Tiefe. Das ist genial. Ich beneide Dich darum.
    Liebe Grüße! Roland

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    1. Hallo Rosa,
      danke – wenn auch verspätet – für deine Worte! Heute hab ich zum ersten Mal seit einer Ewigkeit wieder was Schönes geträumt und bin richtig glücklich aufgewacht. Dann ist es auch ein Vorteil, so intensiv zu träumen. 🙂
      Liebe Grüße zurück!

      Gefällt 1 Person

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