Diesmal

… träume ich, neben anderen wirren Geschichten, in denen es um Leben, Tod und die Suche nach dem richtigen Weg geht, von einem Kind und einem bösen Geist. Der Geist will das Kind holen, aber seine Eltern können es beschützen, durch die einfache Tatsache, dass sie liebende, entschlossene Eltern sind. Dann aber kommt eine Nacht, in der sich nicht verhindern lässt, dass sie für ein paar Stunden fortgehen und das Kind zurücklassen müssen, und zum Aufpassen an ihrer Stelle schicken sie: mich.
Das Schlimme daran ist, dass ich weiß, ich bin dafür nicht stark genug und das Kind ist bei mir nicht sicher. Die Eltern wissen es ebenfalls, es geht nur nicht anders, es ist sonst wirklich, wirklich niemand da, aber am allerschlimmsten: das Kind weiß es auch.
Im Dunkeln halte ich es im Arm und tue so, als könne ihm dadurch nichts geschehen, und das Kind, stumm, tut so, als sei das wahr. Dabei wissen wir beide, dass ich gegen den Geist völlig nutzlos bin und wenn er auftaucht, ist es, in meinen Armen, ganz und gar verloren.

Schwere Kost, Nacht für Nacht.

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