Den Hund streicheln

… und genau hinfühlen: wo das Fell so fein ist, dass man die Körperwärme gleich spürt, und wo es kräftiger ist und sich beim Anfassen kühler anfühlt. Wie sich die verschiedenen Längen anfühlen: glatter/rauher, wo sich Farbe und Wuchsrichtung ändern, wie das Fell am Bauch ganz dünn wird, am Hals aber ganz dicht; wie Muskeln und Knochen unter der Haut durchsprechen, wie gar nichts Weiches, Überflüssiges an dem ganzen schmalen Hund ist, wie die Hand dem Auf und Ab des ausgestreckten Körpers folgt; wie der Atem geht und die Flanke hebt und senkt, und beobachten:
wie der Atem tiefer geht, wie sich das Auge weiter schließt, wie der Hund sich fallen lässt und bei welchen Berührungen der Augapfel weiter nach innen rollt: genießen; aber nie ganz, immer kommt der Hund zurück ins Wachen.
Spüren/sehen/hören, wie er seufzt und sich behaglich streckt und in diese Bewegung hineinstreicheln, dass er sich noch weiter dehnt und wieder entspannt.

Darüber werde ich selbst so ruhig, dass ich mich schließlich neben ihm rücklings auf dem Boden ausstrecke und die Augen schließe. Frieden.

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