Einkaufen/One man’s trash

In meinem Edeka gibt es zwei Kilo Äpfel für fast kein Geld. Klasse II, steht drauf, deshalb sind sie billig, aber es sind schöne, feste Äpfel ohne braune Stellen. Sie sind nur klein, das macht sie zweitklassig, aber ich freu mich über die kleinen Äpfel, denn die haben genau die richtige Größe für meine morgendliche Müslischale.
Und dann gibt es Kürbisse für auch fast kein Geld, und auch die Kürbisse sind schön, ein paar Runzeln und Schrunden haben sie, aber warum sollte das stören, und auch hier gibt es ein paar ganz kleine, gerade mal faustgroße, und ich freu mich, weil ein normaler Kürbis für einen einzelnen Menschen so viel ist, ein winziger Kürbis aber genau richtig.

Ich kaufe Sachen aus der Grabbelkiste im Kühlregal und versuche, so sparsam wie möglich zu sein, aber am Ende liegt auch eine riesige Portion Vogelfutter auf dem Kassenband zwischen all den Sachen, an denen ich gespart habe. Dabei weiß ich, dass die Vögel nicht wissen, dass mein Balkon existiert, ich würde nur so gerne Vögel füttern. Die Vernunft steht neben mir in der Schlange und schüttelt den Kopf.

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