Es kommt aber keiner [Selbstmitleid]

Grumpy und ich sitzen zuhause und tun so, als wär das Leben gar nicht da. Die Wohnung sieht uns vorwurfsvoll dabei zu.

Geht nicht, sage ich.

Geht alles nicht, bestätigt Grumpy, jemand soll kommen und uns helfen, heute und alle Tage.

Denn wir beide können doch gar nicht aufräumen und abwaschen und die Wäsche zusammen legen und einkaufen und uns gesund ernähren und ordentlich angezogen sein und jeden Abend Zähne putzen. Sowieso schon nicht, und wenn ich auch noch arbeiten muss, schon gar nicht. Aber wenn uns jemand vor all dem retten würde, könnte ich endlich mal zum Arzt gehen oder mein Fahrrad reparieren. Oder mich darin üben, ein zuverlässigerer Mensch zu sein.

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Ein Gedanke zu „Es kommt aber keiner [Selbstmitleid]“

  1. Das Gefühl kenne ich auch. Vor allem ist alles anders draußen. Wie ich mich fühle oder wie einfach ich reden kann. Zuhause gibt es aber nur die Stille, die gar nicht hilfreich ist. Wie du sagtest, kommt es aber keiner.

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