09.05.

Meine Therapeutin und ich machen Realtalk über die Therapie. Das ist keine einfache Sitzung, aber sie tut gut, und am Ende gibt sie mir die Aufgabe mit, mir Gedanken darüber zu machen, was ich denn eigentlich will von dieser Therapie. Und vom Leben. Und wie ich da hinkommen könnte. Ich glaube, darüber habe ich vielleicht noch gar nie richtig nachgedacht.

Außerdem schreibe ich jetzt auf, welche Themen sie für wichtig hält, damit ich sie nicht vergesse, denn sie liegt nicht falsch: an allen Fragen, die mit meiner Zukunft und einer Arbeit zu tun haben; an meiner fast schon gewohnheitsmäßigen Selbstsabotage; an einer Scheu davor, mit mir allein zu sein, die ich mir nicht eingestehen will; an meiner Überzeugung, an mir sei nichts Liebenswertes, und der ständigen Enttäuschung von Erwartungen, die andere Menschen an mich haben.

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