Meta-Beitrag

Wenn ich über Menschen schreibe, die diesen Blog selbst lesen, habe ich immer den Drang, meine eigenen Beiträge zu relativieren, zu erklären, sogar zu entschuldigen – ich tu es nicht, aber dann bin ich doch beunruhigt darüber, dass meine zugespitzten Bilder einer Stimmung als grundsätzliche Gültigkeiten gelesen werden. Was nicht heißt, dass nicht jeder Text die Wahrheit sei – aber es ist eine fragmentierte Wahrheit.

Ist es feige, so einen Text zu verfassen, so eine Dosierhilfe, damit auch ja nichts schief geht? Ein Teil von mir will nichts erklären, sondern glaubt ans Unbedingte und verachtet solche Vorsicht.

 

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