Tanzkurs/Der Mond nimmt ab

Ich bin kleiner als jeder im Raum, weil ich so sehr brauche, dass ich gemocht werde. Am schlimmsten ist es mit den Leuten, die ich schon ein bisschen kenne, bei denen ich vorhandene Sympathie nicht verlieren möchte: da zähle ich jedes Lächeln, wäge jeden Blick und bin starr vor Angst, es könnten zu wenige sein. In meinem Schrecken aber vergesse ich, wie Menschen sich verhalten, und was immer ich sage, klingt unecht und albern – am Ende fühle ich mich einsamer als vorher.

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3 Kommentare zu „Tanzkurs/Der Mond nimmt ab“

    1. Du, das ist die Beschreibung eines Gefühls. Da war kein Ratschlag nötig, denn wie schon vor vielen Jahren mein erster Therapeut gesagt hat: Sie wissen eigentlich ganz gut, was Sie machen müssen.
      Ich bin nicht hilflos, ich brauche keine Ratschläge über mein Gefühlsleben, ich möchte den Gefühlen, die ich habe, einfach den Raum geben, der ihnen zusteht, zum Beispiel hier. Und wenn ich doch mal Rat brauche, dann von jemand, der mich und meine Gesamtsituation besser versteht.
      Ich sag dir das, weil ich es schon ein paarmal bei deinen Kommentaren gedacht und mich geärgert habe, weil sie total an der Sache vorbei gehen.

      Gefällt 1 Person

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