14.07.

Ich hab immer noch nicht übers Bluestanzen geschrieben, und von meinem Rennrad wollte ich erzählen und vom Minirock und Frauen, die ich bewundere, und nicht zuletzt vom Grashüpfer Frederik, aber  — .

Heute hatte ich einen ganzen Nachmittag und Abend mit mir und meiner Wohnung, und ich glaub, der war gut. An dieser Stelle frage ich mich, ob Bloggen nicht eigentlich sehr merkwürdig ist.

 

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Meta-Beitrag

Wenn ich über Menschen schreibe, die diesen Blog selbst lesen, habe ich immer den Drang, meine eigenen Beiträge zu relativieren, zu erklären, sogar zu entschuldigen – ich tu es nicht, aber dann bin ich doch beunruhigt darüber, dass meine zugespitzten Bilder einer Stimmung als grundsätzliche Gültigkeiten gelesen werden. Was nicht heißt, dass nicht jeder Text die Wahrheit sei – aber es ist eine fragmentierte Wahrheit.

Ist es feige, so einen Text zu verfassen, so eine Dosierhilfe, damit auch ja nichts schief geht? Ein Teil von mir will nichts erklären, sondern glaubt ans Unbedingte und verachtet solche Vorsicht.

 

Ticktack, fliegt die Zeit

Liebe Kinder und Kinderinnen,

ich würde euch gerne zum Jahresende noch was Schönes schreiben, weil ich mich freue, dass ihr meinen Blog lest, und mit einem hübschen Text könntet ihr euch zurück freuen. Aber weil ich aus den schönen, vollen Weihnachtstagen bei meinen Eltern direkt wieder in die genauso volle Welt der Popcorntheke, Kinogäste und Eintrittskarten getaucht bin, kopfüber quasi, habe ich mich selbst noch nicht wieder eingeholt und kann deshalb noch gar nicht alles aufschreiben.

Aber, weil heute Silvester ist und wir ja alle inne- und Rückschau halten, sage ich euch zumindest, dass es schön ist, dass ihr hier seid und zuhört, denn wer will schon Selbstgespräche führen – und dass 2018 ein gutes Jahr gewesen ist. Im Februar habe ich Einjähriges mit meiner neuen Wohnung! Wir wissen noch gar nicht, wie wir feiern sollen.

Grüße aus dem Fernbus und jaha, auch einen guten Rutsch!