Wie soll ich denn

Gestern war ich nicht auf der Arbeit. Ich hatte schon alles gepackt und musste nur noch Schuhe anziehen, da habe ich mich stattdessen nochmal zu Grumpy ins Bett gelegt, und der hat mich nicht mehr gehen lassen. Dabei ist auf dem Wahlamt jetzt Hochbetrieb und ich weiß, selbst zwei Stunden verspätet wäre es immer noch hilfreich, wenn ich hinginge. Ich denke an meine Kollegen, die ich im Stich lasse, und bleibe trotzdem, wo ich bin, weil Grumpy sich an mir festklammert und inzwischen hundert bleierne Tonnen wiegt.

Und heute das Gleiche. Heute schaffe ich es!, denke ich beim Aufstehen, und ich freu mich darauf, Gestern und Grumpy hinter mir zu lassen, aber dann stolpere ich doch und falle in mich hinein, unten am Boden hockt Grumpy und reckt verzweifelt die Arme zum Licht.

Ich komm nicht raus!, sagt er, Ich bin zu klein und zu schwach. Und meine Kollegen sitzen im Wahlkeller und sortieren Briefumschläge, sitzen am Schalter und geben dem letzten großen Ansturm Wahlscheine aus, fragen sich, wie sie das schaffen sollen, und ich würd ihnen so gern helfen.