Es ist nämlich so

In mir haust Grumpy und singt spöttische kleine Lieder mit dem Kehrvers „Du kannst gar nichts, zu gar nichts bist du gut“; außerdem ist gewachsen wie ein Apfel ein kleines rundes, weiches Ding, das nachts aufwacht und dich im Schlaf anschaut und großen Hunger nach deiner Haut und deiner Aufmerksamkeit hat; und da ist der stotternde, tickende, dampfende Apparat, der das Leben draußen aufzeichnet und erforderliche Reaktionen einleitet; und überall dazwischen schlafen und spielen und hungern und flattern all die anderen Facetten und Gefühle und durstigen Träume.

Und jetzt halt das mal zusammen und finde raus, wer du bist.

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Half the love

Dass ich mein Studium eines schönen Faches aufgeben und mir irgendeinen Job suchen will; dass ich mich in einem lockeren Verhältnis zu einem Mann schon halbwegs einrichte, obwohl das nicht ist, was ich gesucht habe: ist das, um zu beweisen, dass ich es sowieso nicht kann?
Es: der große Wurf, der ganze Traum, alles, was ich sein könnte.

Oder, und das wäre schlimmer, bin ich überzeugt davon, dass ich mehr gar nicht verdient habe? Vielleicht gerade, weil ich es nicht kann, weil ich das große Glück gar nicht halten könnte, schließlich halte ich mich für ganz und gar unzulänglich in so ziemlich jeder Hinsicht. (Und wo ich womöglich doch mehr bin als das, hab ich zu wenig daraus gemacht, das zählt also auch nicht.)
Das ist nicht unplausibel. Damit muss man erstmal klarkommen.